Ein Blick auf Silvester
Wie schon berichtet: Der Start ins neue Jahr mit einer wirklich internationalen Mannschaft war wirklich klasse, nebenstehendes Foto (DAS NOCH NACHGELIEFERT WIRD –> Servertroubles) als Beweis für hervorragende Laune. Dabei habe ich im Übrigen gelernt, dass „dinner for one“, in England ein unbekanntes Stück, in Südafrika sich tatsächlich Bekanntheit erfreut. Es sind also nicht nur wir durchgeknallten Deutschen, die dieses Stück kennen und lieben.
Bürgerentscheid – Forderung ist aus der Zeit
Die Grünen, seit der Affäre Ailinger doch etwas in Hysterie geraten und außer Tritt gekommen, sind pünktlich zum Neuen Jahr wieder auf den Trip gekommen. Noch ist der Entwurf der Stadthalle nicht einmal beim Preisgericht angekommen, geschweige denn lässt sich abschätzen, wie die weiteren Schritte sein werden (ich hoffe, sie kommen schnell), schon fordern sie einen Bürgerentscheid zur Stadthalle.
Auf den ersten Blick hört sich dass nach wirklicher Bürgerbeteiligung an, auf den zweiten Schritt bekommt es einen fahlen Nachgeschmacke:
- Für die Grünen ist Bürgerbeteiligung offensichtlich nur noch „Ja“ oder „Nein“. Für mich ist Bürgerbeteiligung ein andauernder Prozess. Deshalb ist es jetzt wichtig, die Informationen zur Halle transparent zu machen, ein solides Finanzkonzept zu entwickeln (das nicht die Lasten auf die nächste Generation verschiebt) und auf diesem Weg eine breite Beteiligung zu ermöglichen. Ein Bürgerentscheid kann am Ende des Prozesses stehen, wenn klar ist, dass es deutlich unterschiedliche Meinungen in breiten Teilen der Bevölkerung gibt.
- Die Grünen sind gar nicht am Thema Stadthalle dran, sondern wollen das Thema Bürgerbeteiligung für sich als Alleinstellungsmerkmal. Bei der letzten Abstimmung war es komischerweise nur die Sozialdemokratie, die raus ist und mit den Menschen in der ganzen Stadt diskutiert hat. Vielleicht geht es auch nur darum, davon abzulenken, dass man sonst derzeit nix zu bieten hat? Das wäre schon ein starkes Stück! Auf dem Rücken eines Projektes die eigene Schwächen auszutragen…
jobs, jobs, jobs
Immer wieder werde ich gefragt, was ich eigentlich so den ganzen Tag mache. „Rauser Towers Perrin“, kaum jemand kennt den Namen, „HR Services“, auch nicht gerade aufschlussreich. Ja, ich gebe zu, ich lese immer wieder die Finanzial Times Deutschland, manchmal klicke ich mich auch durch die Finanznachrichten und auch die Wirtschaftswoche habe ich im Blick. Dabei stößt man immer wieder auch auf Artikel, in denen wir zitiert werden. Und noch viel öfter sieht man wirklich gute Artikel (das Resort Wirtschaftswunder ist eine wunderbare Sache!).
Aber mit meinem Tagesgeschäft hat es doch nicht allzuviel zu tun. Hier empfiehlt sich doch des öfteren mal auf die Seiten der Arbeitsgemeinschaft betrieblicher Altersvorsorge oder der Zentralen Zulagestelle zu gehen. Das ist dann eher der (durchaus spannende) Alltag.
Die Aufregungen um das Netzwerken
Vor einiger Zeit habe ich ja schon geschrieben, dass ich unter die Netzwerker gegangen bin. Inzwischen bin ich tatsächlich auf den Geschmack gekommen. Neben der Mitgliedschaft bei MeinerSPD (als early adaptor) und meiner schon langen Mitgliedschaft bei Xing (früher openbc) bin ich seit einigen Tagen auch bei der Mutter der Netzwerke beheimatet. Dies vor allem wiederum aufgrund der oben genannten Silvesterfeierlichkeiten – da schließt sich der Kreis 😉 Dass es da immer wieder zu Aufregungen kommt, hat Nico Lumma im Übrigen wunderbar aufgespießt. Mein Zwischenfazit: Bisher positiv, ich bin immer wieder erstaunt, was einem so durch die Netzwerke widerfährt. Schön!
So, genug der Bleiwüste (ich hoffe, der Fotoupload tut bald wieder)
See you again

