Berge genossen
Wie in meinem letzten Beitrag angekündigt, habe ich inzwischen drei Tage Kurzurlaub hinter mir. Mit meinen Orchesterleuten unterwegs, dabei eine kräftige Erkältung geholt, aber immerhin bin ich auf jeden Berg drauf gekommen, auch schon was 😉 Und trotz Erkältung fühle ich mich gut gerüstet für einen entschlossenen und kämpferischen Wahlkampf.
Den Kampf habe ich gestern auch mal wieder angefangen. War mit meinen Jusos auf Kneipenwahlkampf und bin dann doch tatsächlich dem Kandidaten der FDP (das sind die Freien Demokraten, manchmal fälschlicherweise „Liberale“ bezeichnet) begegnet. Beim Händeschütteln ging sein Bierglas über den Tresen…
Auch ansonsten war die Tour ein Erfolg, das direkte Gespräch mit den Mensch lohnt und schafft oft auch Missverständnisse aus der Welt. So wird klar, was der Unterschied zwischen Bürgerversicherung und Kopfpauschale und zwischen einer Erhöhung der Mehrwertsteuer und einem gerechten Steuersystem ist.
Öffentlichkeitsarbeit
Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiges Medium im Wahlkampf. Die Partei, die bis vor kurzem an ihren Wahlsieg glaubte, hat allerdings ein eigenes Verständnis davon. Da sie sich in Worten nicht richtig ausdrücken kann, macht sie es in Bildern, besser Plakate genannt. In meiner Heimatstadt hängt ungefähr alle fünf Meter eins, an jedem Mast, an jedem Baum und hauptsächlich an illegalen Stellen. Was zeigt uns das? Die Freunde haben es zum einen nicht so mit Argumenten, zum anderen haben sie es nicht mit Recht und Ordnung…. beides auch nichts Neues, oder?
Ich selber habe meine Öffentlichkeitsarbeit verstärkt. Mit einer Pressekonferenz habe ich Inhalte transportiert. Es geht schließlich nicht darum, ob den Leuten das Gesicht gefällt, sondern ob sie überzeugt werden können. Und während der Gegenkandidat der CDU vor allem ohne Bezug auf die Region Wahlkampf macht, oder sich Erfolge von Rot-Grün anheftet, werde ich deutlich machen, wo die Herausforderungen für die Politik auch eines Abgeordneten liegen. Bei mir zählen Inhalte noch etwas!
Herzlichst grüßt
Sebastian Weigle

