Der Wahlsieg Dr. Fiedlers – auch eine krachende Niederlage für Oettinger

Metzingen kann einen Schritt nach vorne machen
Nur noch wenige Minuten und Metzingen wird einen neuen Oberbürgermeister haben. Mit Dr. Ulrich Fiedler werden sich für die Stadt neue Perspektiven ergeben und auch neue Handlungsoptionen. Das ist erfreulich für SPD und Freie Wähler in Metzingen, die auf den richtigen Mann gesetzt haben, und für die Stadt, die neuen Wind auch benötigt. Metzingen ist schließlich mehr als Shopping-Metropole und kann den Sprung zum Touristen-Magnet auch noch hinbekommen. Das Potenzial ist da!
Oettinger hat es versemmelt
Daneben ist die Wahl von Dr. Fiedler auch eine krachende Niederlage für Ministerpräsident Oettinger, der im Dezember noch lauthals über die Metzinger CDU verkünden ließ, dass die Wahl in Metzingen Chefsache sei.
Als Sozialdemokrat wünsche ich mir noch mehr solcher Chefsachen, dann ist bald das ganze Land besser gestellt, weil dann keine Christdemokraten mehr regieren müssen.
Für die CDU, die unter Florian Weller als Kreisvorsitzendem und Dieter Hillebrand als „graue Eminenz“ offensichtlich schlecht geführt ist, ist der Verlust Metzingens eine weitere Niederlage. Nun gibt es keine größere Gemeinde, die im Kreis noch von der CDU geführt wird. Der Landkreis hat sich für SPD und Freie Wähler entschieden. Und das ist auch gut so!

Meint Sebastian Weigle

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