Stimmen von unten zur Neuwahl
Jenseits der politischen Reaktionen aus Berlin, die zum Teil den Eindruck hinterlassen, dass Deutschland vor dem Untergang stünde, oder wahlweise vermitteln, dass sämtliches Personal von der Gnade Gerd Schröders abhängt, ist die Stimmung in Blogs von einfachen Wählern eine ganz andere.
Zitieren möchte ich beispielhaft Carafaja anführen, der dem Präsident mangelnden Mut vorhält. Auch sonst gibt es reichlich nachdenkliche Stimmen zur Neuwahl. Ich habe dafür tatsächlich großes Verständnis und habe das auch schon mehrfach geäußert. Allerdings war es politisch nicht mehr zu verhindern. Zumindest sehe ich das so.
Zukunft bilden
Einen wichtigen Meilenstein in der Region hat die Bundesregierung mit dem IZBB-Programm gesetzt, dem Programm zur Förderung von Ganztagesbetreuung und Ganztagesschulen. Mit dem Anreiz, neunzig Prozent der Investitionen zu übernehmen, konnten ideologische Bedenken der Konservativen überwunden werden. Zumindest sah es danach aus. Jetzt allerdings zeigt sich, dass die CDU wieder besser Wetter erwartet. Denn Frau Schavan, Gott sei Dank bald in Berlin als einfache Abgeordnete und nicht mehr Kultusministerin in Stuttgart, will nun jede Weiterentwicklung im Inhaltlichen verhindern. Zumindest wenn man entsprechenden Medienberichten Glauben schenken will. Jetzt ist es an Herr Beck, MdB, Herr Hillebrand, MdL und Herr Röhm, MdL, zu zeigen, dass sie anderer Meinung sind. Sprechen Sie die Abgeordneten an. Fragen stellen ist an dieser Stelle erlaubt, es geht um die Zukunft der Bildung. Zumindest ich kann Ihnen versichern, dass der Ausbau der Ganztagesbetreuung als Teil der Modernisierung des Bildungssystems für mich hohe Priorität hat!
Es grüßt herzlich
Sebastian Weigle

