Die Wirtschaft in Reutlingen brummt – große Konzerne bauen am Standort, die Autofahrer werden entlastet, die Innenstadt wird saniert. Es ist also höchste Zeit, dass auch dorthin geblickt wird, wo es nicht immer leicht ist.
Deshalb ist es richtig, dass gerade die SPD im Reutlinger Gemeinderat deutlich gemacht hat, wo die Probleme liegen:
Tariftreue
- Mit einem Antrag zur Tariftreue verlangen wir von der Stadtverwaltung, dass Tariftreue ein Teil der Ausschreibungen wird. Denn was nützt es, regional auszuschreiben, wenn es mit Billig-Arbeitskräften unterlaufen wird?
Mittagessen an Schulen
- Mit einem Antrag zu Mittagessen an Schulen wollen wir, dass gerade dort, wo der Geldbeutel eng ist, kein Grund mehr besteht, dass Schüler in Ganztagesbetreuung nichts zum Mittagessen gehen. Denn leerer Bauch lernt nicht gern!
Parks als wertvolles Gut
- Mit dem Antrag, endlich unsere Reutlinger Parks mit einem Konzept zu versehen, so dass sie als Teil der Lebensqualität gelten können, wollen wir die Aufenthaltsqualität in Reutlingen weiter erhöhen.
Das ist jetzt ein kleiner Teil und noch viel wird folgen. Aber eines soll deutlich sein: Eine SPD hat die verdammte Pflicht, sich um die Linie des sozialen Ausgleiches bemühen. Und das nicht nur im Grundsatzprogramm.
Wie ist ihre Meinung? Sind wir auf dem richtigen Dampfer oder sind wir falsch unterwegs?
Auf ihre Antworten bin ich gespannt!
Sebastian Weigle

