Wahlkampffacetten

Rust war ein Erlebnis

Es hat sich gelohnt! Das frühe Aufstehen und lange im Bus fahren. Rust war ein echtes Erlebnis. Auch wenn das Vorprogramm nicht wirklich spannend war, die Auftritte der Ministerpräsidentin in Spe Ute Vogt, dem Betriebsratsvorsitzenden Uwe Hück und dem Bundeskanzler Gerhard Schröder waren jede Minute Warten wert. Erst eine kämpferische Ute Vogt, dann ein herrlich deutlicher und menschlicher Hück und als Abschluss kurz, knackig und zuversichtlich „uns Gerd“. Von solchen Auftritten wird die CDU nur (Alp)träumen können!
Auch bei meinen Mitfahrerinnen und Mitfahrern war die Meinung klar: Es hat sich gelohnt. Und dass man mit mir Achterbahn fahren konnte, war dann doch ein besonderes Vergnügen.

Menschennahe Politik

Heute habe ich über das Portal Kandidatenwatch eine Anfrage bekommen, ob ich denn nicht für eine Reduzierung der Bundestagsmandate auf 200 sei. Meine klare Ansage: Nein.
Auch wenn es auf den ersten Blick verlockend erscheint: Wer Bürgernähe will und wirkliche Vertretung, der muss auch dafür sein, dass Abgeordnete bürgernah sein können. Und das heißt auch, dass es eine bestimmte Anzahl Abgeordneter braucht. Dazu bekenne ich mich. Natürlich kostet das Geld, aber Demokratie kostet etwas. Dafür kommt auch etwas raus. Oder wollen Sie etwa Zustände wie in China oder Nord-Korea? Ich nicht.
Auch an einem anderen Beispiel wird deutlich, warum Bürgernähe wichtig ist. Am Freitag war ich in einem Reutlinger Wohngebiet unterwegs. Häuserwahlkampf. Es hat sich gelohnt. Auch wenn man in zwei Stunden nicht unendlich viele Menschen trifft, ist es so, dass man ungewöhnliche Gespräche führen kann, Menschen auch in der Skepsis überzeugt bekommt und Ärger über manche Dinge wieder auffangen kann. Das geht nur, wenn man auch Bürgernähe praktizieren kann. Und das geht nicht bei 200 Abgeordneten.

Das Soufflé lässt ab

Genau das, was der Außenminister prophezeit hat, geschieht: Die Luft aus dem Souflé der CDU-Vorsitzenden wird peu à peu raus gelassen. Denn mit ihrem Wahlprogramm der Unfinanzierbarkeit und ihrem dilletantischen Auftreten hat die Union deutlich gemacht, dass sie nichts besser kann, als diese Regierung. Und erst recht nicht kann sie erklären, für was sie steht. Ihre Versuche, alles böse der SPD zuzuschieben, laufen offensichtlich ins Leere, sogar in den eigenen Blogs. Die Presse zumindest wird kritischer, was auch vielen unabhängigen Beobachtern auffällt.
Was folgt? Die Wahl wird spannender, als viele angenommen haben. Versprochen.

Kurz weg

Von Urlaub kann man nicht sprechen, aber drei Tage wird man von mir an dieser Stelle nichts hören. Denn morgen, nach dem href=“https://sebastian-weigle.de/?p=41″>gemeinsamen Termin mit Ute Vogt und Klaus Käppeler im Wahlkreis Münsingen-Hechingen werde ich mich kurz verabschieden in Richtung Südtirol. Ich werde dort kurz „mein“ Orchester im schönen Terenten besuchen. Eine Runde durch das Hochgebirge. Danach geht es mit zweiter Lunge weiter. Der Wettbewerb um das Direktmandat wird spannend.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Sebastian Weigle

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